Projektübersicht

Gründe für die Teilnahme an einer Frauengruppe
Allein die Entscheidung einer Frau in einer Gruppe anderen Betroffenen zu begegnen ist ein erster Schritt heraus aus der Opferrolle
Die Begegnung mit anderen Frauen wirkt der Vereinzelung entgegen
Die, durch den Missbrauch verursachte Selbsteinschätzung „ mit mir stimmt etwas nicht“ wird durch die Begegnung mit anderen Betroffenen in Frage gestellt
Die Überlebensstrategien werden kennen gelernt, sowohl wertgeschätzt und auch losgelassen

Kategorie: soziales Engagement

Stichworte: soziales, Stärkung

Finanzierungszeitraum 24.01.2017 12:38 Uhr - 25.01.2017 23:59 Uhr

Realisierungszeitraum des Projektes: Winter 2016

Worum geht es in diesem Projekt?

Gründe für die Teilnahme an einer Frauengruppe

Sexuelle Missbrauchserfahrungen in der Kindheit, die oftmals jahrelang verdrängt wurden, können noch lange nach dem sexuellen Missbrauch sowohl das Privatleben als auch das Berufsleben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.
Sie haben Partnerschaftsprobleme, leben oft sehr isoliert, sind von verschiedensten Ängsten und/oder Aggressionen beherrscht, verfügen über wenig Selbstbewusstsein und können nur schwer Vertrauen zu ihren Mitmenschen aufbauen, um nur einige mögliche Auswirkungen zu nennen. Die traumatischen Erfahrungen der Kindheit sind in Körper und Seele gespeichert. Verdrängung hilft nur für einen gewissen Zeitraum.

Die Arbeit in der therapeutisch begleiteten Gruppe hat sich, speziell bei Menschen mit sexuellem Missbrauchserfahrungen, sehr bewährt. Der geschützte Rahmen bietet ihnen die Möglichkeit aus ihrer inneren Isolation herauszutreten, sich verstanden und angenommen zu fühlen. Sie können neue Erlebens- und Verhaltensweisen für sich entdecken und in einer sicheren Umgebung ausprobieren. Schuld- und Schamgefühle der Frauen können allmählich in der vertrauensvollen Atmosphäre der Gruppe geäußert werden. Sie sind mit ihren Gefühlen nicht mehr allein, spüren Wertschätzung und Verständnis.
Im Kontakt zu sich und den anderen Frauen können die Frauen ihre Stärke entdecken und den Zugang zu den eigenen Kraftquellen und Ressourcen finden.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Auf einen Blick: Sinn einer Teilnahme für Opfer sexuellen Missbrauchs

Allein die Entscheidung einer Frau in einer Gruppe anderen Betroffenen zu begegnen ist ein erster Schritt heraus aus der Opferrolle

Die Begegnung mit anderen Frauen wirkt der Vereinzelung entgegen

Die, durch den Missbrauch verursachte Selbsteinschätzung „ mit mir stimmt etwas nicht“ wird durch die Begegnung mit anderen Betroffenen in Frage gestellt

Die Überlebensstrategien werden kennen gelernt, sowohl wertgeschätzt und auch losgelassen ( Überanpassung, Angriffsfreude usw.)

Die Betroffenen werden in ihren Fähigkeiten gestärkt. Ihre Grenzen werden geachtet. Sie werden immer wieder ermuntert selbst zu entscheiden.

Neben den Alltagsproblemen stellen sich Betroffene oft Partnerschaftsproblemen, insbesondere auch den oft tabuisierten Problemen im Bereich von Sexualität

Auch im Kontext der Bearbeitung von Schuld und Scham erfahren Betroffene, dass sie damit nicht allein sind

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Leider sind dies Themen, welche in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind. Betroffene Frauen sollen gestärkt weden, damit sie Ihren Alltag besser bewältigen können und ein Leben in der Gesellschaft möglich ist.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld wie wie folgt verwendet:

Kosten:
6 -8 Vorgespräche mit 2 Leiterinnen = 800€
12 Abende á 2 Std. (und Vor- und Nachbereitung) mit 2 Leiterinnen = 2.400€
12 x 30 Minuten Vorplanungen und Auswertungen mit 2 Leiterinnen = 600€
Material (Zeichenblöcke, Farben, Ton, Bastelmaterial, Tee, …) = 100€
Gesamt rund 3.900€

Wer steht hinter dem Projekt?


Phönix e.V.
Bahnhofstraße 11
78532 Tuttlingen
Tel: 07461/770 550
Fax: 07461/770 551
mail: anlaufstelle@phoenix-tuttlingen.de

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